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Porsche Team - Porsche Zentrum Koblenz

Porsche Zentrum Koblenz startet in die neue Rennsportsaison 2008

 

PZK Teampräsentation mit Manthey-Racing und Schnabl Engineering

 

Koblenz - Für die Rennabteilung des zur Löhr & Becker AG zählenden Porsche-Zentrum ist die Winterpause vorbei: Insgesamt vier Rennfahrzeuge auf Basis des Porsche 911 GT3 Cup nehmen unterstützt von den Koblenzer Sportwagenexperten in der Saison 2008 den Asphalt unzähliger Rennstrecken unter ihre Slick-bereiften Räder, und dies weltweit. Im Rahmen einer feierlichen Präsentation am 8. April stellt PZK-Chef Lothar Schmitz die Hauptkooperationspartner, die Teams Schnabl Engineering und Manthey-Racing, vor. Damit setzt das PZK die schon 2007 erfolgreich begründete Zusammenarbeit mit den beiden bekannten Porsche-Rennställen fort.

 


„Wir setzen auf Erfolg durch Kontinuität“, erläutert Lothar Schmitz sein Motorsportkonzept. „Sowohl mit Manthey als auch Schnabl verbindet uns nicht nur eine geschäftliche Kooperation, sondern auch enge persönliche Bande. In beiden Fällen geht es um mehr, als nur einer Platzierung von Logos auf Fahrzeugteilen – wir teilen gemeinsam aktiv den Enthusiasmus für die Marke Porsche zum Einen und Racing zum Anderen!“

 

Schon seit Anfang der 90er Jahre setzen die Koblenzer ganz gezielt auf die Wirksamkeit von erfolgreichem Motorsport bei der Vermarktung von Porsche-Fahrzeugen im Rheinland. Schmitz ist überzeugt, daß keine andere Automobilmarke derart konsequent die im professionellen Rennsport gemachten Erfahrungen in die Straßenmodelle umsetzt: „Die Erfolge der Marke Porsche sprechen für sich! Und so sind wir besonders stolz mit Schnabl Engineering ein erfolgreiches Team für Sprintrennen und mit Manthey-Racing die beste Mannschaft an Bord zu haben, wenn es um Langstreckenrennen geht!“

 


Schon weit vor dem Präsentationstermin am 8. April spulten beide vom PZK unterstützte Teams zahlreiche Testkilometer ab, galt es doch sich auf die 2008er Renn-911er einzustellen. Für neu in die Teams gelangte Fahrer ging es zudem darum, die Prozesse, die Personen und die Abstimmungsarbeiten innerhalb der Mannschaft kennenzulernen. Teamchef Olaf Manthey erläutert: „Jede Saison ist eine neue Herausforderung für uns. Und so kann es Keinen verwundern, daß unser Kalender schon vor dem ersten Rennen übervoll war. Jede neue Saison ist eine neue Herausforderung!“

 

Der Teamchef mit dem markanten Zwirbelbart blickt auf eine nunmehr 18jährige Porsche-Historie zurück, war er doch 1990 der erste Sieger des erstmal ausgetragenen Carrera Cups. Doch auch als Teamchef reiht er Erfolg an Erfolg, wobei die beiden Gesamtsiege beim legendären 24h-Klassiker auf dem Nürburgring 2006 und 2007 eine umfangreiche Trophäen-Sammlung krönen. Sieben Fahrzeuge in zwei Kategorien bringt Manthey-Racing 2008 in der VLN-Langstreckenmeisterschaft an den Start.

 

 

 

 


Speerspitze dabei ist der liebevoll „der Dicke“ genannte Porsche 911 GT3 RSR, mit dem das Team 2007 die beiden wichtigsten Rennen auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife für sich entscheiden konnte. „Mit unserem Partner PZK wollen wir auch heuer wieder einige Male auf dem Podest landen, wobei das 24h-Rennen das absolute Saisonhighlight ist“, stellt Olaf Manthey fest. „Unser gemeinsamer Traum wäre es, unseren gelb-grünen RSR am Nachmittag des 25. Mai ganz vorne zu sehen. Das aber ist ein mehr als harter Job, wie ich selbst leidvoll erfahren mußte, denn es brauchte 25 Anläufe in meinem Fall, bis ein Rennwagen aus meinem Team ganz oben auf dem Treppchen stand!“ Blickt man auf die Schar der Piloten, die ins Volant des durch Manthey nochmals verfeinert abgestimmten RSR greifen, so stößt man auf klangvolle Namen: Mit Timo Bernhard, Marc Lieb, Marcel Tiemann, Romain Dumas und Arno Klasen dirigieren Porsche- und Nordschleifen-erfahrene Männer den 520 PS-starken Neuelfer durch die „grüne Hölle“. „Es ist toll, mit dabei zu sein, wenn Olaf Manthey und seine Jungs den RSR auf dem Nürburgring richten laufen lassen“, freut sich Lothar Schmitz. „Als PZK betrachten wir den Ring als unsere Hausstrecke. Jeder Sieg hier zählt damit besonders, weil viele unserer Kunden dem Manthey-Team live und vor Ort die Daumen drücken! Wir haben also quasi einen Heimvorteil – und den wollen wir nutzen!“

 


Das Team Schnabl Engineering aus Butzbach, langjähriger und zweiter Racing-Partner des PZK, bestreitet mit tatkräftiger Unterstützung der Koblenzer 2008 sowohl den deutschen Carrera Cup, als auch international den Porsche Supercup! Zudem stellen Sven Schnabl und seine Mannen den technischen Support für ein Fahrzeug im Porsche Carrera Cup Asia sicher. „Der leistungsstärkere Motor und die aerodynamischen Veränderungen am GT3 Cup des Jahrgangs 2008 machten sich bei Tests auch auf dem Zeitenmonitor bemerkbar“, merkt Schnabl an. „Es dürfte also an der Spitze wieder verdammt eng zugehen, denn immer mehr Toppiloten entdecken die beiden Cup-Serien der Porsche AG als attraktives Betätigungsfeld.“ Bei den Piloten im Team Schnabl ist Jiri Janak die Konstante. Zielsetzung des schnellen Tschechen sind Top 5-Platzierungen in beiden Cup-Serien. Neu an seiner Seite ist Hannes Plesse. Der 25jährige Maschinenbau-Student soll in seinem 2ten PCC-Jahr an die Spitze herangeführt werden. Darryl O’Young ist der Dritte im Bunde, der 2008 wieder auf Schnabl Engineering setzt. Der erfahrene Pilot, der über einen kanadischen und einen chinesischen Paß verfügt, ist seit 20 Jahren im Renngeschäft aktiv. Top10-Platzierungen sind fest eingeplant und auch der eine oder andere Sprung auf’s Podium sollte dem mehrfachen Rennsieger gelingen.


Übrigens – sowohl Schnabl Engineering als auch Manthey-Racing wurden im Jahr 1996 gegründet und treten zumindest bei den Cup-Wettbewerben als faire Konkurrenten an, denn Manthey-Racing agiert auch 2008 wieder als Porsche-Werksteam und zeichnet für die beiden im Braun des Hauptsponsors UPS lackierten Rennfahrzeuge verantwortlich, die von den beiden Porsche-Junioren Ragginger und Holzer pilotiert werden. Und noch etwas verbindet die beiden vom PZK unterstützten Rennställe: Mit der Einschreibung für den Porsche Supercup als schnellsten internationalen Markenpokal der Welt, erhalten die insgesamt 13 Mannschaften jeweils einen 385 PS starken, sandweißen Porsche Cayenne S zur Nutzung für die gesamte Saison.


 
                     
                                                
                                                  

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